Don't drink
and drive.
and drive.
Was du zu Alkohol am Steuer wissen musst.
Drink oder Fahrzeug. Eines solltest du stehen lassen. Die wichtigsten Infos über Promillegrenzen, Restalkohol und mögliche Strafen.
Ernüchternde Zahlen.
Ein Blick in die Verkehrsunfallstatistik zeigt: wer betrunken Auto, Motorrad, Fahrrad oder E-Scooter fährt, gefährdet sich und andere.
17.974
Menschen verunglückten 2024 bei Alkoholunfällen.
198
Menschen starben 2024 wegen Alkohol im Straßenverkehr.
Alle 15 Minuten ein Alkoholunfall.
Alkohol am Steuer ist nach wie vor eine der häufigsten Unfallursachen.
Die meisten Alkoholunfälle passieren am Wochenende.
Besonders in der Nacht von Samstag auf Sonntag gibt es viele Unfälle mit Alkohol am Steuer.
Alkoholunfälle sind oft Männersache.
86 Prozent der Beteiligten an Unfällen mit Verletzten oder Getöteten sind männlich.
Promillewerte und ihre Wirkung.
Ein Bier, ein Glas Wein und dann noch fahren? Viele unterschätzen, wie gefährlich schon kleine Mengen Alkohol im Straßenverkehr sein können.
Ab 0,1 Promille
Auswirkung
Bei gelegentlichem Alkoholkonsum können schon geringe Mengen Alkohol enthemmend wirken.
Konsequenzen
Unter 21 Jahren und in der zweijährigen Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot.
Wer sich nicht daran hält, verlängert seine Probezeit um zwei Jahre, muss mit einem Bußgeld von mindestens 250 Euro, einem Punkt in Flensburg und einem Aufbauseminar rechnen.
Ab 0,3 Promille
Auswirkung
Dein Sehfeld ist eingeschränkt, deine Aufmerksamkeit lässt nach, du kannst Entfernungen nicht mehr gut einschätzen und gehst mehr Risiken ein.
Konsequenzen
Relative Fahruntüchtigkeit:
Wer ab diesem Grenzwert mit Auto oder E-Scooter in einen Unfall verwickelt wird, erhält Geld- oder Freiheitsstrafen, Führerscheinentzug und drei Punkte in Flensburg.
Ab 0,5 Promille
Auswirkung
Du reagierst deutlich verlangsamt und dein Blickfeld ist reduziert. Du schätzt Distanzen und Geschwindigkeiten falsch ein, deine Aufmerksamkeitsspanne sinkt, die Ablenkbarkeit steigt und deine Reaktionszeit verdoppelt sich. Deine Motorik ist gestört, dein Bewegungsdrang nimmt zu, du bist enthemmter und leichtsinniger.
Konsequenzen
Ab diesem Wert gilt Auto- oder E-Scooterfahren unter Alkoholeinfluss als Ordnungswidrigkeit. Man muss mindestens 500 Euro Bußgeld zahlen, bekommt zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Dabei spielt es keine Rolle, ob es zu Ausfallerscheinungen oder gefährlichen Verkehrssituationen gekommen ist.
Ab 1,1 Promille
Auswirkung
Du hast deutliche Sprachstörungen, Sehstörungen und kannst dich schlecht orientieren. Zudem steigen deine Risiko- und Aggressionsbereitschaft weiter an. In deinem Körper sind deutliche Vergiftungserscheinungen nachweisbar. In diesem Bereich kommt es zu relevanten körperlichen und geistigen Funktionsstörungen.
Konsequenzen
Absolute Fahruntüchtigkeit: Wer Auto oder E-Scooter mit 1,1 Promille und mehr fährt, begeht eine Straftat. Es drohen Geld- oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren, es gibt drei Punkte in Flensburg. Die Fahrerlaubnis wird entzogen.
Ab 1,6 Promille
Auswirkung
Deine Sehfähigkeit wird noch schlechter, du hast schwere Orientierungs-, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen.
Konsequenzen
Hier gibt es die gleichen Strafen wie bei 1,1 Promille. Ab 1,6 Promille im Straßenverkehr musst du zusätzlich zur MPU. Führerscheinstellen können eine MPU auch bei niedrigeren Promillewerten verlangen. Außerdem bist du auch mit dem Fahrrad absolut fahruntüchtig und musst deinen Führerschein abgeben.
Dein Kater gehört nicht ans Steuer.
Wenn du die Nacht zum Tag gemacht hast, solltest du am Morgen das Auto, das Motorrad, das Fahrrad oder den E-Scooter stehen lassen. Restalkohol, Übermüdung und Kater können deine Reaktionen verlangsamen – und zu schweren Unfällen führen.
Dein Körper braucht Zeit, um den Alkohol abzubauen – etwa 0,1 Promille pro Stunde. Das bedeutet, wenn du mit 0,8 Promille schlafen gegangen bist, musst du etwa acht Stunden warten, bis der Alkohol vollständig abgebaut ist.
Bis dahin heißt es: Auf dem Beifahrersitz gemütlich machen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder einfach zu Fuß gehen.
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